EDV-Beratung

EDV steht für Elektronische Datenverarbeitung. EDV kann unter Einsatz automatisierter Methoden erhebliche Effekte bei der Beschleunigung von Prozessen haben. Normalerweise nutzt man EDV, um relativ einfache, repetitive Tätigkeiten zu rationalisieren. EDV verarbeitet große Mengen gleichartiger Informationen in sehr kurzer Zeit. So wird EDV beispielsweise eingesetzt, um großen Berechnungen in Bruchteilen von Sekunden für Nutzer verfügbar zu machen.

Frühere kommerzielle Systeme der EDV wurden ausschließlich von großen Organisationen installiert und verwendet. Diese konnten es sich leisten, die Zeit und das erforderliche Kapital zu investieren, um Hardware-Kauf, Softwareentwicklung und gut qualifiziertes Personal für die EDV gestützte Datenverarbeitung bereit zu stellen. Heute hingegen ist die EDV auf jedem Schreibtisch und auf jedem mobilen Gerät für jedermann verfügbar. Grund für diesen Siegeszug der EDV ist der Personal-Computer und das Internet.

Basis der EDV ist ein Ablaufmodell, das grundlegend in die Schritte Eingabe – Verarbeitung – Ausgabe zerlegt werden kann. Man spricht vom EVA-Prinzip der elektronischen Datenverarbeitung. Jedem dieser drei Schritte können unterschiedliche Hardware, unterschiedliche Software und unterschiedliche Datentypen zugeordnet werden. Hardware zur Eingabe von Daten sind Tastatur und Maus; zur Verarbeitung wird die CPU (Central Processing Unit) verwendet; die Ausgabe erfolgt über Bildschirm oder Drucker. Inzwischen gibt es noch sehr häufig die temporäre oder dauerhafte Speicherung der Zwischen- und Endergebnisse der EDV. Das bedeutet, dass zu den drei Buchstaben EVA noch S als vierte Einheit hinzu genommen werden muss.

Die bisher erläuterten Prinzipien der EDV sind bei allen Computern herkömmlicher Bauart gleich. Doch diese stoßen aus physikalischen Gründen an ihre Kapazitätsgrenzen. In Zukunft muss die EDV daher Prinzipien der Parallelverarbeitung berücksichtigen, um den Trend zur Beschleunigung aufrechtzuerhalten.